Freitag, 17. Februar 2017
Warum Männer so wehleidig sind, wenn sie krank sind
- oder anders formuliert, endlich trauen wir uns auch mal Stimmungsschwankungen zu haben

**Rubrik: Gedankendeponie**

- Verfasst 2011 -

Ich bin kurz vor dem Betreten des Hades, habe die Bahnkarte des Todeszuges gelöst, mich mit H5N1 infiziert oder schlicht ausgedrückt mir eine grippale Erkältung zugezogen.
Warum denke ich, dass ich sterbe? Verdammt, mein Körper ist befallen von fiesen kleinen dreckigen Virenattentätern, die es tatsächlich schaffen, meine Nase in eine geheime Biowaffenschleimanlage zu verwandeln, die meine Körpertemperatur auf den lethalen Wert von 39,1°Grad ansteigen lassen - na gut, vielleicht ist es nicht ganz so schlimm, aber wer weiß.
Es soll schließlich auch Männer geben, die einen gebrochenen Zeh haben und ihre besseren Hälften damit in den Wahnsinn treiben, dass sie sich Sorgen um fleischfressende Bakterien machen, die ihren Zeh, dann ihren Fuß und dann ihren Körper fressen.
Eine dieser besseren Hälften vertraute meiner besseren an, dass sie in dieser Phase beinahe wünschte er könnte Recht haben und sie morgen neben einem Gerippe aufwachen. Frauen, einfach kein Einfühlungsvermögen ;)
Warum sind wir Männer so wehleidig?
Erstens, wir sind nicht wehleidig. Und zweitens, wenn dem so wäre, dann nur, weil Krankheit ein guter Vorwand ist, Frauen vorzuführen, was passieren würde, wenn wir so manchen ihrer Vorschläge annehmen würden. Was genau macht denn ein Mann, wenn er sterbend von einem
Schnupfen ans Bett gefesselt leidet im Bett liegt?
Er zeigt Gefühle, Ängste, will darüber reden und ist bereit, gesunde Nahrung zu sich zu nehmen.
Selbstverständlich ist er nicht bereit diese selbst zuzubereiten. Er kann ja nicht mal aufstehen, geschweige denn mit den schmerzenden von der Grippe-Lepra gezeichneten Gliedern zum Kühlschrank kriechen. Also äußert er seinen Wunsch nach gesunder Nahrung - zugegebenermaßen vielleicht auch, weil er weiß, dass Frauen Fast Food nicht als die passende Verpflegung für Kranke ansehen würden.
Er will menschliche Nähe, in Form einer stets hilfsbereiten Krankenschwester und bei diesem speziellen Krankenschwesternwunsch geht es nicht um die scharfe, knapp geschneiderte Uniform. Und er will jede Minute seine bessere Hälfte wissen lassen, was er gerade denkt.
„Ich glaube, ich könnte vielleicht einen Orangensaft trinken, das Vitamin C wird mir gut tun.“
„Ich fühle meine Beine nicht mehr so wie noch gerade, kann Grippe eigentlich zu Lähmungen führen?“
„Hoffentlich werde ich wieder gesund, bis deine Mutter uns besuchen wollte. Du weißt, wie sehr ich mich darauf gefreut habe.“ etc. pp.
Des Weiteren ist ein kranker Mann auch nicht in der Lage sich gegen allzu gut gemeinte Versorgungsaktionen einer voll kampffähigen besseren Hälfte zu wehren. Das hat schon in der Kindheit nicht funktioniert.
Vor hunderten von Jahren muss, so meine These, es der Pfefferminztee-Mafia gelungen sein geheime Schulungskommandos in Kindergärten zu schleusen und dort den Mädchen weiszumachen ***Pfefferminztee*** wäre gut gegen irgendeine Krankheit. Nach diesem erfolgreichen Coup hat sich die fiese kleine „Werbeagentur“ mitsamt ihrer Seele noch den Geflügeltriaden verschrieben und PENG!, Mann kriegt, wenn er krank ist, ***Geflügelbrühe***, die ungefähr so interessant schmeckt, wie ein Kelloggs-Karton.
Aber zurück zum Thema: Wenn Männer krank sind, sind sie wehleidig und damit genau das, was Frauen gerne aus ihnen machen wollen, nämlich Hardcore-Memmen. Und das ist doch eigentlich auch gar nicht schlecht, schließlich weiß Mann und Frau doch nach einer durchstandenen Mann-Nahtod-Erkältung, ob die Beziehung hält ;)
Und wenn die Frau denkt, dass nicht, dann kann Mann sich wenigstens mit dem Wissen trösten, dass ihr nächster Freund auch bei einem Schnupfen sterbend nach ihr schreit :)


Realitätscheck - Schland 2015
**Rubrik: Pseudo-Analyse**

- Verfasst Mai 2015 -

Ach Gottchen, der deutsche Michel reibt sich verwundert die Augen.
Die Amerikaner, also nicht der Durchschnittsamerikaner John Smith irgendwo in Iowa in seiner Steinzeit-Baptistengemeinde, die NSA spioniert nicht nur uns aus. Nein, wir, also die Deutschen, die sich noch - wenn auch nur beruflich - für Politik interessieren, der BND hilft ihnen dabei.

Ach Gottchen.
Jahrzehnte lang durfte sich die deutsche Politik in gewissen Bereichen - dank Besatzungsstatut - nicht mal entscheiden, was sie sich von den USA wünschen würde. Die BRD war wie die DDR ein Satellitenstaat der Besatzungsmacht. Nur weil die Amerikaner uns tatsächlich 1945 von uns selbst befreit haben, haben sie uns nicht automatisch in die Freiheit entlassen.
Der BND, unser Grundgesetz, alle politischen Errungenschaften sind mit Segen der USA entstanden. Der BND, aufgebaut unter anderem von Geheimdienstexperten, die schon für
den Nationalsozialismus spionierten, war und ist ein Schwert, daß auch von den Amerikanern eingesetzt wird.
Früher war das Feindbild des BND der Kommunismus, heute ist das Feindbild, was gerade im Westen aktuell ist. Und dieses Feindbild wird maßgeblich bestimmt von den Amerikanern. C'est la vie. Ja, auch die Franzosen wurden von den Amerikanern bespitzelt. Und die deutschen Geheimdienste haben dabei geholfen.
Und? Drama, Baby? Nö, schlicht Realpolitik.

Staaten schließen keine Freundschaften, auch wenn das unser Bundespräsidenten und ein paar verwirrte Grüne immer wieder behaupten.
Staaten schließen Partnerschaften. Und Partner vertrauen sich zu Recht nicht uneingeschränkt. Genauso wichtig wie zu wissen, was der französische Präsidenten auf Pressekonferenzen erzählt, ist zu wissen, was er vorher und danach erzählt. Geheimdienste, liebe Frösche-über-die-Straße-Trager heißen Geheimdienste, weil sie im Geheimen die Informationen zusammentragen, die man nicht bei Wikipedia abrufen kann.
Werden von Deutschland gelieferte U-Boote von Israel zum Abschuß von Nuklearwaffen umgerüstet?
Unterstützt Saudi-Arabien militante Islamisten in Deutschland und in befreundeten Staaten?
Oder darf es etwas Realpolitik in Sachen Industriespionage sein? **Wirtschaftspolitik** ist auch immer Kampf um nationale Überlegenheit. Wer nach wie vor das Märchen glaubt, daß Nationen nicht ihre eigene Industrie mit Geheimdiensttätigkeiten unterstützen, nun... Der soll die Grünen wählen.
China und andere Tigerstaaten zuvor haben innerhalb weniger Jahre nicht etwa allein aus eigener Kraft den Sprung ins postindustrielle Zeitalter geschafft. Sie haben geklaut - nach einem nationalen Plan. Das sollte man ihnen aber nicht vorwerfen. Das war schon immer so. Die USA haben wie alle anderen Siegermächte auch die Innovationen der deutschen Industrie nach 1945 en gros abgeschöpft.
**Das war's also?**
Nein. Der deutsche Michel sollte sich mal bequemen und definieren, was er will. Will er
einen souveränen Staat mit einer Chance amerikanischer Bevormundung zu entgehen. Dann muß man wohl oder übel andere Politiker wählen, damit leben, daß man auch mal selbst die Richtung bestimmt wohin die Fahrt gehen soll.
Wir Deutschen sitzen leider nach wie vor auf der Rückbank, mäkeln am amerikanischen
Fahrer rum, sind aber zu faul selber zu fahren. Wer fährt, bestimmt. Die Regel gilt nicht nur innerhalb von Familien :)

In dem Sinne, Weiterschlafen und mal aufhören zu jammern. Oder Aufwachen und sagen, was Sache ist.


Wer hat eigentlich den Islam als demokratiekompatibel bewertet?
**Rubrik: Demokratie-TÜV**

- Verfasst Januar.2015 -

Und wer das Christentum?
Natürlich wühlen sich gerade wieder die üblichen Journalisten, sogenannte Experten, Talk-Master und Standardbetroffene nach den Anschlägen von Paris durch die Themen Islam, Islamismus, Terrorismus, Rassismus und welche –Ismen auch sonst so rumliegen.

Im Zusammenhang mit dem islamistischen Terror hat unsere Bundeskanzlerin erklärt, dass der Islam zu Deutschland gehört. Und in jeder Talk-Show gibt es einen Gast, der den Islam für ***demokratie-kompatibel*** erklärt.

Zuerst ist es mal schön, dass Frau Merkel sich wenigstens auf eine Sache festlegen kann, unabhängig von deren Richtigkeit. Der Islam gehört also zu Deutschland. Schön. Wie meint sie das jetzt genau? Wenn sie meint, dass des Deutsche muslimischen Glaubens gibt, dann hat sie Recht. Es gibt auch Deutsche christlichen, jüdischen, buddhistischen Glaubens, ja sogar atheistischen Glaubens. Es gibt auch deutsche Satanisten ;)
Für mich gehört zu Deutschland, dass es dem Staat egal ist, an was seine Bürger so glauben.

Dem Staat sollte auch egal sein, was irgendwelche religiöse Interessengruppen so von sich geben, es sei denn er fragt sie. Die Stellung etwa der Deutschen Bischofskonferenz zur aktuellen Asylpolitik ist nichts anderes als die einer Lobby-Organisation. Zu ethischen Fragen die Meinung irgendeiner größeren Religion einzuholen ist in etwa so sinnvoll, als zu Fragen der veganen Ernährung einen Metzger einzuladen.

Jede Religion hat - sofern sie mal Kontrolle über staatliche Belange hatte - aber so was von versagt.

Otto Normalbürger wird aktuell gerne gefragt, ob er sich vom Islam bedroht fühlt oder was er so von Muslimen denkt. Die Umfragen oder „Studien“ dieser Art sind natürlich absolut aussagekräftig, kurz nach Anschlägen islamistischer Terroristen. Und natürlich zeigen sich dann gerne Lobbyisten islamischer Einrichtungen betroffen über die Ergebnisse. Aber ist das wirklich eine Nachricht wert?

Stellen wir uns doch einmal vor radikalisierte evangelikale Christen erschießen im Auftrag Christi alle Ärzte eines x-beliebigen deutschen Klinikums, die Abtreibungen vorgenommen haben Stellen wir uns dann weiter vor, dass passiert einige Male und jedes Mal danach erklären alle bekannten Vertreter christlicher Verbände, dass würde nichts mit dem Christentum zu tun haben. Irgendwann würde deren Glaubwürdigkeit etwas schwinden. Oder nicht?!

Gut, der Islam hat leider das Pech, dass er fünfhundert Jahre jünger ist als das Christentum.
Ihm wurden noch nicht seitens der Aufklärung Grenzen gesetzt und er hat auch noch nicht eine kleinen Kreis von „Gelehrten“, die festlegen, was jede Sure jetzt genau meint und ab wann der Missbrauch des Korans beginnt.
Das ist aber definitiv nicht das Problem Europas. Es sollte Europa auch nicht interessieren. Toleriert sollten alle Gläubige egal welcher Religion werden, die nicht gegen Grundwerte der Staatengemeinschaft verstoßen.

Die Idee hinter der EU, hinter den westlichen Demokratien würde auch ohne Religion funktionieren.
„Christliches Abendland“ ist ein Kampfbegriff von Christen, die denken Sie hätten fundamental zu den Werten Europas beigetragen. In Wahrheit haben hauptsächlich Christen die europäischen Demokratien aufgebaut, ihren Glauben aber intelligenterweise dabei nicht allzu viel mit reinspielen lassen.

Fördert doch bitte lieber die Aufklärung, als Religionen.


Mittwoch, 15. Februar 2017
Wähle ich AfD? - Auf jeden Fall die Abwahl von Frau Merkel.....
„Konservativer Staatsbürger mit Hang zum Grundgesetz sucht politische Heimat – langfristige Beziehung nicht ausgeschlossen. Chiffre: WertesindnichtsSchlechtes“

Soll man heute in Deutschland als konservativer Wähler eine Anzeige schalten, wenn sich die CDU von einem, besser den Werten, für die man mal gemeinsam stand getrennt hat?

Schreibt man dann auch da rein, daß man durchaus den Satzbaustein „...das wird man wohl noch sagen dürfen...“ nachvollziehen kann. Schließlich ist es eine der größten Lügen der deutschen Politikerkaste, daß es nicht seit Jahrzehnten in Deutschland eine Art Denk- und Diskussionszensur gegeben hätte.
***Das Pendel schlägt jetzt zurück.***
So sehr früher Fehlentwicklungen im Staat totgeschwiegen wurden, so sehr werden sie jetzt übertrieben und instrumentalisiert. Der Versuch der etablierten Parteien nun „Fake News“ in sozialen Medien als Gefahr für die Demokratie hochzustilisieren, ja unter einem Herrn Maas sogar eine Art Zensurbehörde dafür zu schaffen ist nur ein eins – ein schlechter Witz.
Wer hat in den letzten zwanzig Jahren mal die von den etablierten Medien auf Wahrheitsgehalt überprüft und dann öffentlichkeitswirksam richtiggestellt? Wer hat in den letzten zwanzig Jahren Statistiken der verschiedenen Regierungsministerien auf Auslassungen zu unliebsamen Fakten hin überprüft?
Um die Bürger vor falscher Beeinflussung, egal durch wen zu schützen schaffen Demokratien keine Zensurbehörden, sie investieren in Bildung ihrer Bürger.
Mein Lieblingslehrer vor mehr als zwanzig Jahren hat uns einen Satz auf den Weg gegeben:
„Stellt die Löffel, schöpft Verdacht!“ Übersetzt ;) könnte man auch sagen: Bleibt kritisch!
Wen in deutschen Medien davon gesprochen wird, daß womöglich die amerikanischen Wahlen durch Russland beeinflusst wurden, dann stellt man so gebildet auch gerne mal eine Frage mehr.
***Gab es schon mal amerikanische Beeinflussungen russischer Wahlen?***
Und ob! Boris Jelzin wurde einmal mit mehreren hundert Millionen Dollar finanzieller Unterstützung und einer beispiellosen Schmutzkampagne gegen seinen Herausforderer im Amt gehalten.
Das Ergebnis für die russische Bevölkerung war ein rapides Absinken der durchschnittlichen Lebenserwartung, Verarmung und politische Instabilität.
Ein weiteres Ergebnis dieser amerikanischen Wahlbeeinflussung war der Aufstieg eines Staatsmanns, der nachvollziehbar von russischen Konservativen bis heute größtenteils unterstützt wird – ***Wladimir Putin***.

Früher hieß „postfaktisch“ auch an diesem Beispiel festgemacht auch einmal einfach „standpunktabhängig“ :)
Als Konservativer hält man es für opportun in anderen Staaten diejenigen zu unterstützen, die dem eigenen Interesse dienen. Im Gegensatz zu eher politisch links orientieren Romantikern gesteht man aber auch anderen Staaten zu so zu denken. Was die Linke weltweit nie geschafft hat, sich auch nur gedanklich zu vereinen, das haben Konservative dahingehend schon vor Jahrzehnten geschafft.
Natürlich gestehe ich Russland heute die selben Sicherheitsinteressen zu, wie ich sie meinem Land zugestehe. Wenn im Einflussbereich des Kremls muslimische Separatisten denken einen Bürgerkrieg mit Terror gegen russische Zivilisten beginnen zu können, dann verstehe ich die russische Reaktion darauf.

Der größte Fehler der etablierten Parteien in Deutschland war und ist, egal ob SPD, CDU und der Rest der eigenen Bevölkerung absprechen zu wollen einen „gesunden nationalen Egoismus“ haben zu dürfen. Hier wurde als Mittel dagegen gerne mit der ***Vergangenheitskeule*** geschwungen.
Wer in Deutschland lebt, Steuern zahlt und sich an die Gesetze hält, der möchte wissen, oder wenigstens noch das Gefühl haben, daß seine und die Interessen seiner Mitbürger im Zentrum politischen Handels stehen. Er/ sie möchte, dass bevor Milliarden an Steuergeldern für irgendwelche ideologisch motivierten Politikprojekte aufgewendet werden darüber demokratisch abgestimmt wird.
Dieses Gefühl ging insbesondere durch die Institutionen der Europäischen Union, der mit Geld zugeschütteten bzw. vertagten Finanzkrise und der Planlosigkeit in der Bewältigung der Flüchtlingskrise bei vielen Konservativen komplett verloren.

Frau Merkel hat es geschafft die ***CDU*** zu einer undefinierbaren Masse zu formen, die einzig dem Machterhalt verpflichtet ist. Jetzt Populismus als Gefahr zu beschwören und seit mehreren Jahren immer wieder populistische Entscheidungen, wie den Atomausstieg zu fällen macht die Unglaubwürdigkeit perfekt.

Zwar gab es auch Konservative in der ***SPD***, doch dieser Flügel ist spätestens mit dem Kanzlerkandidaten Martin Schulz ebenso bedeutungslos geworden, wie die Konservativen in der CDU. Martin Schulz, ehemaliger EU-Bürokrat und mitverantwortlich für den derzeitigen Zustand der EU ist vielleicht im Moment der Messias für desillusionierte SPDler, die an der Macht bleiben wollen. Weiter Steigbügelhalter für Merkel ist für sie vielleicht ein erstrebenswertes Ziel.
Eine SPD unter Martin Schulz ist definitiv auch keine Wahlalternative für Konservative.

Tja, natürlich könnte man auch die ***Grünen*** als wählbare Alternative in Betracht ziehen....
Kleiner Scherz.
Diese Partei, einer der wenigen Verdienste der Herren Fischer und von außen eines Herrn Schröder, war als Juniorpartner in Regierungsverantwortung tatsächlich mal auf dem Weg in die Realität. Inzwischen ist sie das Sammelbecken für all jene Naturromantiker, Besserverdiener und ehemaligen FDP-Pseudo-Liberalen, die mit dem SUV vierzig Kilometer zu einem Hofladen fahren, um dort Fair-Trade-Bio-Freiland-Karotten mit Klima-Zertifikat zu kaufen.
Eine Partei, die in Fragen der Innenpolitik in Zeiten von Terrorangriffen über Gender-Gerechtigkeit diskutiert, braucht man nicht als Wahlalternative, sondern höchstens als Sammelbecken für Wähler, deren Stimmzettel hoffentlich keinen Einfluss auf Regierungsbildung hat.
Basisdemokratisch & ungefährlich, so mag man als Konservativer „seine“ Grünen auf Bundesebene.

Das Ende vom Lied – Konservative sind auf der Suche nach einer echten Alternative und manch einer wird sich wohl für die dem Namen nach leider passende Partei entscheiden.
Danke Frau Merkel für heimatlose Konservative.....

Gute Nacht,
Deutschland


Samstag, 21. Januar 2017
Herr Trump ist Präsident und Europa darf endlich erwachsen werden :)
Gestern war es soweit, die Welt wie sie unsere politische und journalistische Mainstream-Elite kennt hat aufgehört zu existieren.
Die Demokratie hat quasi ihre Pseudo-Kinder gefressen.
Der vom Spiegel als "Volkstribun" und etwa "Populist" bezeichnete demokratisch gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat sein Amt angetreten.
Und er hat klargestellt, daß sein Land für ihn an erster Stelle steht. Oh mein Gott! ;)

"America first!" - das war auch die Maxime der Mehrheit seiner über 40 Vorgänger, sie haben es vielleicht diplomatischer formuliert.
Als Weltmacht haben die Vereinigten Staaten nahezu immer - völlig legitim als Staat - ihre eigenen Interessen verfolgt und in Bezug auf Europa es sogar geschafft ihre Interessen als die der freien Welt zu verkaufen.
Bis heute glaubt die Mehrheit der deutschen Politiker quer durch die Parteien Deutschland hätte kulturell mehr mit den USA gemein als mit Russland.
Allerdings sind die gleichen Politiker nicht besonders bereit für diese von den USA nach Europa importierten Werte Armeen und damit konsequenterweise Leichensäcke bereit zu stellen.
Präsident Trump hat in seiner Antrittsrede offen ausgesprochen, was in den letzten Jahrzehnten Fakt war. Die Vereinigten Staaten haben aus Eigeninteresse, welches meist auch im Interesse der westlichen Welt war Krieg in anderen Ländern geführt.
Sie haben die Grenzen der Welt "beschützt", besser festgelegt und verschoben. Europa hat davon nicht nur im Jugoslawien-Krieg profitiert.
Amerikanische Soldaten sind für die Rohstoffe der freien Welt zu Tausenden gestorben. Europa hat davon profitiert und speziell deutsche Politiker haben sich gerne mal aus moralisch hohe Ross geschwungen.
Diese Zeiten dürften mit Trumps Amtsantritt vorbei sein. Europa sollte, nein jetzt muß seine Sicherheitspolitik selbst in die Hand nehmen.
An seiner Aussengrenze schwingt sich tatsächlich ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt gerade zum Quasi-Diktator auf.
An seiner Aussengrenze foltern und töten irre Anhänger einer faschistoiden religiösen Strömung unter einer schwarzen Flagge - haben dabei Kontrolle über sicherheitsrelevante Bodenschätze.
Im Inneren Europas, wie auch bisher in den Vereinigten Staaten verschlechtert sich die wirtschaftliche Situation und das Zusammengehörigkeitsgefühl der gesetzestreuen Durchschnittsbürger.
Diese Bürger, der "Minderheit" der "nicht gerade umsorgten Minderheiten" zugehörig, sind das Rückgrat der Gesellschaft. Sie haben keine Zeit - egal ob sie in Italien, Griechenland, Deutschland oder Ungarn leben - über Unisex-Toiletten, Transgender-Wissenschaften und kulturelle Identitäten von Einwandern zu debattieren.
Sie gehen arbeiten, zahlen Steuern und machen sich Sorgen um ihre Kinder. Sie wählen Volksvertreter, damit sich diese zuerst darum kümmern, daß es möglichst vielen ihres Volks so gut wie möglich geht.
Es ist eigentlich ganz einfach. Nein ;) Das ist ja Populismus. Europa, besser die Institutionen in Brüssel und zumindest auch die in Deutschland, die mit "Volksvertretern" gefüllt sein sollten, die sind gekappert worden von Leuten mit Visionen für eine "bessere Menschheit".
Wer diesem teilweise schon faschistoid anmutendem Bild eines "Gutmenschen" nicht entspricht, der ist halt ein Wutbürger, ein Abgehängter oder im besten Fall ein noch zu überzeugender Verwirrter.
Präsident Trump ist die Projektionsfläche für Politiker, die Angst vor diesen ihren Bürgern haben.
Sie haben Angst, daß Trump wie ihre Bürger auch kein Verständnis dafür hat, warum z.B. Ehen zwischen Minderjährigen und alten Männern legal sein sollten.
Er hat Atomwaffen ;)
Sie haben Angst, daß Trump die Tür seines Landes schließt für all jene, die aufgrund ihrer religiösen Überzeugung Teile der Verfassung ablehnen müssten.
Nachvollziehbarerweise haben sie Angst, daß Trump wie schon viele seiner Vorgänger die Waffe, die bisher unterm Tisch der Diplomatie gehalten wurde, hochholt und auf den Tisch legt.
Sein Vorgänger, der Friedensnobelpreisträger hat mehr Drohnenangriffe fliegen lassen, als etwa der dämonisierte George W. Bush. Aber er hat es aus Sicht Europas "nett" gemacht, also nicht verantwortliche diplomatische Prominenz zur Rechenschaft gezogen.
Präsident Trump, bleibt er konsequent, könnte auf die Idee kommen auch mal hohen Regierungsvertretern ausländischer Staaten ein SEAL-Team oder eine Drohne nach Hause zu schicken.
Wer die ISIS mit Waffen versorgt, ihnen Erdöl abkauft oder auch nur wegschaut, wenn deren Anhänger Staatsgrenzen überqueren, der sollte hoffentlich zurecht Angst haben vor den USA nach Obama.
Obamas Außenpolitik war mit einem Wort ein Desaster. Er hatte eines von seinem Vorgänger geerbt, den Irak und hat daraus durch Truppenabzug und Samthandschuhen mehrere gemacht.
Europas Politiker schwelgen da lieber in Erinnerungen an Obamacare und wie schön er singen konnte.

Warten wir einfach ab, was zunächst nach 100 Tagen Trump und am Ende seiner Amtszeit(en) vom jetzigen Präsident der USA bleiben wird.